„Scheißt einfach auf alles.“

So oder so ähnlich lehrte uns die Theater AG Leiterin meiner Schule, Frau Herberger, wie man sich auf der Bühne zu verhalten hatte. ‚Damals‘ hätte ich nicht gedacht, dass sie eines Tages eine so prägende Rolle für mich spielen sollte.

In der neunten Klasse begann ich relativ zufällig (ich wurde ganz klassisch mitgeschleppt) mit dem Theaterspiel. Was in den nächsten Schuljahren entstand, war rückblickend kein gutes Theater, wurde obigem Motto jedoch immer gerecht. Unsere Kunst bestand irgendwie nur darin, jegliche Hemmungen auf der Bühne zu verlieren und auch mal Theater als Selbstzweck zu verstehen.

Nach und nach reiften dann sogar Körper und Geist und unsere Produktionen entfernten sich weg von reinem Spaß hin zu niveauvollerer Unterhaltung. So näherten wir uns in der 12. und 13. Klasse sogar Büchners „Leonce und Lena“ (siehe Foto: ich als Valerio) und Kleists „Penthesilea“ an.

An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Frau ‚Alice‘ Herberger, ohne die ich heute garantiert nicht bei nA Dan gelandet wäre. In diesem Sinne:

„Scheißt einfach auf alles.“

(Felix)

 

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